01.10.2007 - 80 Jahre FFw Deckbergen
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Gefüllte Umschläge als GrußGeschichte der Wehr reicht 132 Jahre zurück / Mutigste Bürgerinitiative |
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DECKBERGEN (ste). Die eigentliche Geschichte des Feuerlöschwesens in Deckbergen reicht zurück bis in das Jahr 1875, doch die heutige „Freiwillige Feuerwehr" wurde erst am 1.6.1927 gegründet; vorher waren die Aufgaben als bürgerliche Pflichtaufgabe an die Einwohner des Dorfes verteilt. Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz lobte als Gastredner auf der Geburtstagsfeier in der Sporthalle die Feuerwehr als die „Älteste, lebendigste und mutigste Bürgerinitiative"; ganz nach dem ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker. Buchholz übergab, wie viele andere Gratulanten auch, an Ortsbrandmeister Ralf |
Bredemeier statt Blumen einen Umschlag mit Geld für die Jugendarbeit in der Wehr. Die ist derzeit gebündelt mit der aus den Wehren Schaumburg und Westendorf, die nicht nur gemeinsam üben, sondern sich auch für Wettbewerbe und Zeltlager zusammengeschlossen haben. Die Geschichte der Wehr ist wechselhaft. Nach der Bildung der Freiwilligen Feuerwehr im Jahr 1927 dümpelte das Feuerwehrwesen in den Nachkriegsjahren bis 1948 vor sich hin. Dann sorgte ein Brand in einem Wohnhaus für die Wiederbelebung der Wehr, die 1956 mit einem Tragkraftspritzenanhänger ausgerüstet wurde, der
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heute noch als Mehrzweckanhän-ger seinen Dienst in der Wehr versieht. 1969 wurde die Jugendwehr gegen den Widerstand Einzelner gegründet und es war der richtige Weg, wie Bredemeier heute Fazit zog. Ohne die Jugendarbeit fehlt schlichtweg der Nachwuchs, denn Quereinsteiger sind selten geworden. 1990 gründete sich eine Frauengruppe unter der Leitung von Heidi Pape, die mittlerweile über 20 Frauen stark ist. Zehn Jahre später rief Heinrich Nolting eine Altersgruppe ins Leben. Räumlich geht es der Wehr nach einem Umbau mit Einweihung im Jahr 2002 gut, doch 14 Monate Bauzeit und 4000 Arbeitsstunden der Blauröcke stecken in der Jetzigen Unterkunft. Bredemeier nutzte die Gelegenheit des Feuerwehrjubiläums auch zur Ehrung und Beförderung von verdienten Feuerwehrleuten. 25 Jahre aktiv dabei sind Beate Müller und Steffen Schlosser. Seit 25 Jahren passiv in der Wehr |
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