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DECKBERGEN (ug). Aus Anlass des 35-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr hatten Jugendleiter Gerd Mohwinkel und seine 16 Mitglieder einen interessanten Wettbewerb für die Rintelner Jugendwehren ausgeschrieben. Bei schönem spätsommerlichem Wetter gab es auf dem Deckberger Sportplatz einen spannenden zweiteiligen Wettkampf. Zunächst mussten die jeweils neunköpfigen Gruppen einen kompletten "Löschangriff" nach dem A-Teil des Bundeswettbewerbs (als Trockenübung) absolvieren, bei dem ein Bach, eine Leiterwand, ein Kriechtunnel und eine Hürde zu bewältigen waren, bevor die drei C-Rohre eingesetzt werden konnten und noch vier Knoten (Zimmermannstich, Kreuzknoten, Mastwurf und Schotenstich) zu binden waren. Der zweite Wettbewerbsteil bestand aus einer "Spielestraße" mit einer Kleiderkette, einer Spritzwand, dem Zusammenbau von wasserführenden Armaturen und einem Hindernisparcours mit Ballwurf. Zudem war von den Betreuern ein Fragenkatalog zu beantworten. Das Schiedsgericht aus Rodenberg und dem Auetal unter Leitung von Bernd Isensee aus Soldorf überwachte alles und zählte die Punkte zusammen. Parallel zu den Wettbewerben war auf dem Schulhof für die Jugendlichen und für die Zuschauer eine Fahrzeug- und Geräteschau zu sehen. Am meisten Interesse gab es natürlich für die 25 Meter-Drehleiter der Rintelner Feuerwehr. Aus luftiger Höhe hatte man einen tollen Rundblick. Zur Würdigung des Jubiläums der Deckberger Jugendwehr im Rahmen der Siegerehrung richteten Rintelns Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz, Ortsbürgermeister Eckhard Hülm, Kreisjugendwart Frank Lohmann, Stadtbrandmeister Helmut Meier und der stellvertretende Stadtjugendwart Daniel Jakschik Worte des Dankes an die Betreuer. Ortsbrandmeister Ralf Bredemeier gedachte dabei des verstorbenen Gründers der Deckberger Jugendwehr und langjährigen Ortsbrandmeisters Heinrich Nolting, der sich auch um die Organisation von Jugendzeltlagern verdient gemacht hat. Jede teilnehmende Gruppe erhielt neben einer Urkunde einen Pokal und einen Beutel mit Knabbereien. Den Siegerpokal holten sich die Jugendlichen aus Ahe-Kohlenstädt; auf den nächsten Plätzen landeten die Jugendwehren aus Exten, Möllenbeck, Wennenkamp, Rinteln, Engern-Westendorf, Uchtdorf, Steinbergen und Strücken. Foto: ug
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