Gross

25.11.2003 - Alarmübung Kleiderbügelfabrik

 

Ralf Bredemeier: „Auch kleine Ortsfeuerwehren unverzichtbar“

Schaumburg, Deckbergen, Westendorf, Engern und Ahe üben gemeinsam

Deckbergen (who). Fünf Feuerwehren haben sich an einer Großübung im Deckberger Gewerbe- gebiet beteiligt. Angenommene Lage: Feuer in der Kleiderbügelfabrik.

Ortsbrandmeister Ralf Bredemeier und die Leiter der benachbarten Ortsfeuerwehren hatten ihre Einsatzkräfte zum gemeinsamen Trainings- einsatz in der Kleiderbügel- fabrik Waltemathe im Gewerbegebiet zusammen- gezogen.
  Die Ausgangssituation: Im Produktionsbereich der Fabrik war ein Feuer ausgebrochen. Die Stützpunktfeuerwehr rief nach erster Sichtung der Lage Verstärkung herbei. „Zu gefährlich“, so Ralf Bredemeier, das Risiko sei auf Grund des gelagerten Holzes und der Fässer mit leicht brennbaren Stoffen einfach zu hoch, zudem ließen starke Windböen das Übergreifen der Flammen auf Nachbarfirmen befürchten.
  Deshalb alarmierte Bredemeier die Ortsfeuer- wehren Ahe, Engern, Westendorf und Schaumburg.

 Da ein Mitarbeiter der Kleiderbügelfabrik als vermisst gemeldet worden war, kamen unverzüglich sechs Atemschutzgeräteträger zum Einsatz in Zweier-Teams. Die Suchtrupps fanden den Vermissten und übergaben ihn der Besatzung eines Rettungswagens.

Mit 500 Metern Schlauchleitung und Wasser aus drei Hydranten, dazu acht Leuten an den Strahlrohren gelang schließlich die Eindämmung des imaginären Feuers. Insgesamt waren 65 Feuerwehrleute mit acht Fahrzeugen sowie dem Gerätewagen der Schwerpunktfeuerwehr Rinteln an der

rund 90-minütigen Großübung beteiligt. Einsatzleiter Ralf Bredemeier zog am Ende zufrieden Bilanz: „Das Zusammenspiel der Feuerwehren hat sich hervorragend bewährt, womit sich wiederum gezeigt hat, dass auch die kleineren Ortsfeuerwehren unverzichtbar sind!“

Wiwa Sz

65 Feuerwehrleute nahmen an der Großübung in der Kleiderbügelfabrik teil. Foto: who
 

Quelle: SZ vom 25.11.2003